wir möchten Euch hier ein neues Projekt und ganz besonderes Angebot des Instituts für Traumahilfe e.V. für Kinder (ab 6 Jahre) aus dem Autismus-Spektrum vorstellen:

„Mit Welli auf großer Fahrt“ – eine therapeutisch begleitete Tretbootfahrt auf der Alster in Hamburg.

Zusammen mit der erfahrenen Trauma- und Musiktherapeutin Christiane Becker oder mit ihrer Kollegin Gabriele Schneider vom Institut für Traumahilfe e.V. geht es auf das Tretboot. In kleiner Runde zu dritt (mit Dir und Deinem Kind) entsteht ein sicherer Raum, in dem Dein Kind zur Ruhe kommen, sich ausdrücken und neue Kraft schöpfen kann. Bewegung, Musik und Natur verbinden sich zu einem sanften therapeutischen Erlebnis.

 

Besonders wertvoll für Kinder mit Autismus:

  • Reizarme Umgebung, um zur Ruhe zu kommen
  • Bewegung und Wasser als beruhigende Elemente
  • Atem- und Achtsamkeitsübungen
  • Musikalische Angebote mit einfachen Instrumenten
  • Geschichten und Rollenspiele rund um das Boot „Welli“
  • Förderung von Selbstwirksamkeit, Vertrauen und sozialem Miteinander

 

Das Angebot:

  • Bis zu 5 wöchentliche Termine à 2 Stunden
  • Die Termine können Mi. und Do. vormittags oder Fr. nachmittags gebucht werden.
  • Zeitraum: März bis Oktober
  • Auch bei Regen möglich (das Boot ist überdacht)
  • Eine unverbindliche Probefahrt ist möglich

 

Aktuell befindet sich das Projekt noch im Aufbau. Frau Becker ist an uns herangetreten mit der Frage, ob wir interessierte Kinder (und Eltern) hätten. Wir möchten das Institut für Traumahilfe e.V. sehr gerne dabei unterstützen dieses Angebot dauerhaft kostenlos für Familien anzubieten. Dabei sind sie auf Förderer und Spenden angewiesen.
Und dafür brauchen wir Euch! Wenn Ihr grundsätzlich Interesse habt, helft ihr uns allein durch die Rückmeldung, das Angebot realistisch zu planen und zu finanzieren.

Darüber hinaus ist eine Teilnahme auch jetzt schon möglich: Wenn Ihr nicht auf eine Förderung warten möchtet, könnt Ihr die Termine auf Wunsch auch als Privatzahler buchen. Sprecht uns einfach an – wir beraten gern zu den Möglichkeiten und leiten die Anfrage auf Wunsch weiter.

Bitte schreibt uns eine Email an info@autismushamburg.de, wenn Ihr Interesse habt.

 

1. Jugendtreff

Der Jugendtreff wird gefördert von der           

„Ich bin ich – 1 x ich“ – Raus aus dem Haus und mach was draus! – ein Gruppenangebot für Jugendliche im Autismus-Spektrum ab 12 Jahren

Idee und Hintergrund

In unseren regelmäßigen Elterntreffen erfahren wir immer wieder, dass sich mit Beginn der Pubertät ca. ab dem zwölften Lebensjahr die Situation für Jugendliche mit einer Autismus-Spektrum-Störung besonders in der Schule und in der Freizeit dramatisch verschlechtert.

In dem Alter, in dem andere Jugendliche sogenannte Peer-Groups / Cliquen bilden und es darauf ankommt, möglichst cool und lässig rüberzukommen, werden Jugendliche mit Autismus häufig ausgegrenzt. Sie haben große Probleme mit Gleichaltrigen und werden oft zum Mobbingopfer, weil sie “anders“ sind, nonverbale Signale nicht verstehen, nur über ihre Spezialinteressen sprechen und sowieso Schwierigkeiten in der Kommunikation haben. Dies hat zur Folge, dass die meisten Jugendlichen mit Autismus sozial isoliert sind, sich zu Hause verkriechen und viele mit der Zeit depressiv werden.

Bei unseren regelmäßigen Familien-Veranstaltungen haben wir gesehen, wie begeistert sich die Jugendlichen mit Autismus zusammenfanden und Zeit miteinander verbrachten. Das brachte uns im vergangenen Jahr auf die Idee, einen Treffpunkt für Jugendliche mit Autismus zu schaffen.

Mittlerweile gibt es drei Jugendgruppen, zwei offene Gruppen sowie eine Themengruppe. Jede Gruppe trifft sich 1 x monatlich.  Unser Kooperationspartner Stiftung Freundeskreis stellt im „Anleger 7“ in Hamburg Fuhlsbüttel geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung. Begleitet werden die Treffs von Autismus-erfahrenen Sozialpädagogen.

Die Termine findet Ihr hier

Bei Interesse an den Gruppen, schreibt eine Mail an info@autismushamburg.de

2. Bogenschießen

2 x pro Monat trifft sich sonntags um 13.15 Uhr eine bunt gemischte Gruppe von Autist*innen ab 12 Jahren zum gemeinsamen Indoor-Bogenschießen bei „Mit Pfeil und Bogen“ in Hamburg-Eimsbüttel (http://mitpfeilundbogen.de/ ). Peter Dubberstein, der Betreiber der Anlage, verfügt über keine spezielle Autismus-Expertise, hat aber über ein riesengroßes Herz und einen ganz tollen Umgang mit besonderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In normaler Freizeitkleidung und nach einer kurzen Einweisung  kann jeder direkt loslegen und auf seine eigene Weise – im Gespräch mit den anderen oder schweigend für sich – versuchen, mit dem Pfeil ins Ziel zu treffen. Hier darf jeder sein, wie er ist.

Dieses Projekt wird aus Spenden finanziert. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich. Wir freuen uns immer über neue Interessenten. Bitte meldet euch mit einer Mail an info@autismushamburg.de

3. Rugby-Projekt

Seit April 2024 können wir für 8 – 12-jährige Autist*innen eine Rugby-Gruppe anbieten – und installieren damit das Herzschläger e.V. Projekt aus Hannover auch in Hamburg. Aktuell gibt es leider keine freien Plätze. Interessenten melden sich bitte per Mail: info@autismushamburg.de

Dieses Projekt wird ermöglicht durch eine große Förderung durch

Radio Hamburg Hörer helfen Kinder e.V.

Kaifu-Lodge

und einen Zuschuss der Stiftung Irene

 

4. Esel-Begegnungen in Bergedorf

Dieses Projekt wird ermöglicht durch eine Förderung über den „Sammelfonds für Bußgelder“ der Stadt Hamburg.

Ab März 2024 möchten wir gerne das Projekt „Eselbegegnung für junge Autist*innen“ in unser Programm aufnehmen. An 10 Terminen können Autist*innen im Alter von 8 bis 20 Jahren eine ganz besondere Begegnung mit Eseln auf einem Eselhof (www.dieeselei.de) in Bergedorf (Brookdeich 288, 21029 Hamburg) erleben. Erste positive Erfahrungen konnten wir schon sammeln und haben uns entschlossen, das Projekt für mehr Kinder zugänglich zu machen. Die Teilnahme kostet 10,-€ pro Person.

Die Termine und weitere Infos, sowie die Anmeldung findet ihr auch hier.

Bei Interesse könnt ihr euch für einzelne Termine unter info@autismushamburg.de anmelden.

 

 

Um unsere Jugendangebote dauerhaft zu sichern, sind wir auf Spenden (zweckgebunden) angewiesen .