Autismus Hamburg e.V. wird freundlicherweise durch die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene gemäß § 20c SGB V von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Im Jahr 2025 beträgt die Förderung 40.000 Euro.
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+++Verschoben auf den 1.2.2024+++
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Workshop Nr. 2 „Gedanken“
07. Dezember 2023 +++ 19.00-21.00 Uhr +++ Hybrid
- Wie entstehen eigentlich Gedanken?
- Techniken zur Lenkung von Gedanken
- Die ACT Therapie und Ihre Grundlagen
- Abgleich der realen Welt des Erlebens mit der eigenen Wahrnehmung
- Akut Programm für stark belastende Gedanken und Situationen
- Wie kann ich gut schlafen ohne zu Grübeln?
Mehr Infos und Anmeldung unter: Gedanken | eltern-entlastung.de
Das Programm richtet sich an alle Eltern, die durch die Indikationen ihrer Kinder und damit verbundenen Alltagsproblematik stark belastet sind und oft nicht wissen, wie es weitergehen soll.
In einem Zeitraum von 12 Monaten wird in 4 Workshops Wissen über die neurobiologischen Hintergründe unserer Situation und erprobte Methoden aus der Verhaltenstherapie, Pädagogik und Achtsamkeit vermittelt und Hilfestellungen für eine dauerhafte Verbesserung der eigenen Situation gegeben. Das Ziel ist es, zu helfen, Belastungen und Stress zu steuern, um eine bessere Lebensqualität zu erreichen.
Das Programm gliedert sich in vier Teile, die mit wenig Zeitaufwand in den Alltag integriert werden können.
Monatliche etwa 1-stündige Trainingstermine (der 2. Donnerstag im Monat) in denen individuelle Hilfen und Antworten auf Fragen gegeben werden.
Der Kursleiter, Siegfried Höchst, ist Psychologe und hat langjährige Erfahrung in der Betreuung von belasteten Familien. Er kombiniert seine Erfahrungen mit der ACT Therapie und tiefem neurobiologischem Verständnis, um pragmatische Lösungen für den Alltag zu finden.
Die Kosten betragen 35€ pro Workshop (inkl. Möglichkeit, Fragen zu stellen und aktive Teilnahme an Online-Trainingssitzungen). Das Programm ist auf 12 Monate strukturiert, die Workshops können aufbauend oder individuell gebucht werden, je nach Interessen und eigenem Bedarf. Ein Einstieg in das Portal ist jederzeit möglich.
Weitere Workshops in 2024:
Autismus Hamburg e.V. und autSocial e.V. freuen sich, den nächsten gemeinsamen Fachtag anzukündigen:
„Potentiale entwickeln – Empowerment von Anfang an“
Weitere Infos folgen!
Der Online-Vortrag ist leider ausgebucht!
Judith Hack hält den Vortrag erneut am 8. Mai 2023 im ZAK Hannover https://www.zak-hannover.de/
Online-Vortrag am 12.4.2023 von 19.00 – 21.00 Uhr anlässlich des Welt-Autismus-Tages, Flyer „Autismus und die Frage der inneren Haltung“
Anmeldung an autismushamburg@email.de bis zum 11.4.2023.
Die Teilnehme ist kostenfrei – der Elternverein freut sich immer über eine kleine Spende:) Hier geht es zum Spendenbutton
Anmeldung an autismushamburg@email.de
Zu Judith Hack:
Dipl. Sozialarbeiterin (FH)
aut.In Autismusbegleiterin
Heilpraktikerin (Psychtherapie)
Konfliktcoach
„Als Mutter eines autistischen Sohnes beschäftige ich mich seit vielen Jahren intensiv mit dieser Thematik und erlebe in meinem Umfeld immer wieder mit welchen alltäglichen Belastungen, Schwierigkeiten und Vorurteilen Eltern mit Kindern aus dem Autismus-Spektrum konfrontiert sind.
Durch meine Zertifizierung als Konfliktcoach, habe ich mir hier unter anderem zum Schwerpunkt gemacht, die Themen „Positiver Umgang mit Konflikten und Wut“ und „Autismus-Spektrum-Störung“ miteinander zu kombinieren, um damit Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten und Interessierten neue Blickwinkel und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Auch die Themen Psychoedukation und Selbstfürsorge liegen mir in diesem Zusammenhang sehr am Herzen.“
Zum Vortrag:
„Die Erziehung, Begleitung und Förderung autistischer Kinder stellt an alle am Prozess Beteiligten
besondere Herausforderungen, die sie nicht selten an ihre persönliche Belastungs– und
Toleranzgrenze bringen. Auch wenn sich viele Menschen im Alltag als „tolerant“ bezeichnen
würden, reagieren sie im Umgang mit autistischen Personen häufig irritiert, genervt, gestresst,
verständnislos oder auch gereizt, obwohl sie sich eigentlich innerlich überfordert, ohnmächtig und
hilflos fühlen. Ihr daraus resultierendes Verhalten spiegelt gleichzeitig auch ihre innere Haltung
gegenüber dem autistischen Menschen wider und trägt dabei häufig (unbewusst) zu einer weiteren
(zwischenmenschlichen) Eskalation bei, so dass sie damit selbst zu einem Teil der
Herausforderung werden. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und dauerhaft handlungsfähig
zu bleiben, erscheint es deshalb zentral, die eigene Grundhaltung immer wieder neu zu überdenken
und selbstkritisch zu hinterfragen.
Dieser Vortrag hat das Ziel, den Teilnehmer*innen zu veranschaulichen, wie wichtig die
innere Haltung für die eigene Rolle (als Elternteil, Angehörige/r oder Fachkraft) und auch den
Entwicklungsprozess des autistischen Kindes ist und gibt weiterhin einen (kleinen) methodischen
Einblick, um die eigene Haltung zu reflektieren und zu überarbeiten.“
Der Vortrag sensibilisiert für die Bedürfnisse der Geschwister eines autistischen Kindes. Er zeigt auf, wie es gelingen kann, dass sich Geschwister als gleichwertige Familienmitglieder wahrgenommen fühlen und dass sie nicht Gefahr laufen, an den Rand der Familie gedrängt zu werden.
Schwerpunkte:
- Wie können Geschwister über Autismus aufgeklärt werden?
- Wie können eskalierende Situationen verhindert und Geschwister emotional gestärkt werden?
- Welche Möglichkeiten für familiäre Nachteilsausgleiche gibt es?
- Wie gelingt der Umgang mit (ausgewählten) autismustypischen Besonderheiten?
Für Fachkräfte komplementiert der Vortrag symptombezogenes Fachwissen, indem er die Einsicht vermittelt, wie weitgreifend Autismus das soziale Umfeld beeinflusst.
Der Fachtag „Werd‘ doch mal erwachsen – Junge Autist*innen zwischen Selbständigkeit und Unterstützungsbedarf“ hat stattgefunden.
Wortwolken zu den Fragen:
Programm und Anmeldebogen und Zeitplan und Datenschutzerklärung
Save-the-Date Fachtag Werd‘ doch mal erwachsen 05.11.2022
Referent*innen sind:

